Letztes Feedback

Meta





 

Über

Ich moechte das Blog nutzen, um meine Erfahrungen mit der Arbeit an mir, insbesondere meinen persoenlichen Schwaechen und Maengeln zu dokumentieren sowie moegliche Erfolge oder Resultate mit der Community teilen. Ich will versuchen Menschen in aehnlichen Situationen durch mein positives Beispiel Hoffnung und Kraft fuer Veraenderungen in ihrem Leben zu geben, um schliesslich zu beweisen, dass man allein durch die Kraft rationaler Gedanken sein gesamtes Leben im erfolgreichen Sinne auf den Kopf stellen kann.

Alter: 33
 


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
war ich in meiner Denkweise arrogant und wollte reich werden.

Wenn ich mal groß bin...:
ich wachse immer noch.

Ich wünsche mir...:
alles und fordere nichts.

Ich glaube...:
an den Herrn, den Schöpfer des Himmels und der Erde und an seine Gerechtigkeit, die für uns Menschen nicht zu fassen ist.

Ich liebe...:
neue Herausforderungen



Werbung




Blog

Ein Zwischenruf zum Stand der ersten Übung

Nun, nachdem sich nun beinahe der dritten Tag in Folge rauchfrei gestaltet, denke ich ist der richtige Moment dafür gekommen ein kleines Update zu schreiben. Es hat sich im Grunde bewahrheitet, was ich eingangs vermutet habe: Es ist wesentlich schwieriger Dinge anzugehen, als Dinge zu lassen. In meinem konkreten Fall bedeutet dies, dass es wesentlich schwieriger ist sich durch den verschlungenen Dschungel liegengebliebener Korrespondenzen, Mahnungen oder Erinnerungen zu wühlen und Ordnung, Systematik und einen logischen Prozess, der diese Ordnung nachhaltig fördern soll zu schaffen, als seine Hände zu steuern einen gewissen Geldbetrag aus dem Portmonné zu zücken, um eine Packung Sargnagel zu kaufen. Ein ziemlich guter Gedanke, mit dem ich meine bisherige Abstinenz erkläre, ist die pseudowissenschaftliche Grundlage, auf der mein Versuch reichfrei zu bleiben beruht, die jedoch, so wie ich glaube, nicht so absurd ist, wie man vermuten mag: Ich stelle mir meinen Fortschritt bildlich am Ende des Tages bei 21% vor und denke an den logischen Zeitverlust im Falle eines Rückfalls, den es auf jeden Fall zu verhindern gilt. Wozu drei Tage in Folge verlieren, wenn man am Ende des Tages ein grünes Häkchen bei 21% Prozent Fortschrittsgrad machen kann. Was meine Absicht 14 Tage lang nicht zu rauchen angeht, verliere ich keine Zeit an zweifelnde Gedanken. Für mich ist die Übung gedanklich bereits erfolgreich abgeschlossen. Die Herausforderung Ordnung in meinen persönlichen Papierkrieg zu bekommen, lässt den Wunsch nicht zu rauchen lächerlich erscheinen. Soviel für jetzt. Bald gibt´s ein Update.

14.5.15 16:09, kommentieren

Werbung


Die erste Übung - Operative Ziele

Persönliche Ziele (wünschenswerte Zustände der Zukunft mit höchstpersönlichem Bezug) lassen sich grundsätzlich in Beziehung zu der für die Zielverwirklichung bzw. der Erreichung dieses Zustands benötigten Zeit setzten. Dabei kann man zwischen folgenden Arten von zeitlichem Bezug differenzieren: a) Operative / Kurzfristige Ziele: Die Zielerreichung soll innerhalb eines Tages erfolgen b) Mittelfristige Ziele: Die Zielerreichung soll innerhalb mehrerer Wochen erfolgen c) Langfristige Ziele: Die Zielerreichung soll innerhalb eines halben Jahres oder länger erfolgen. Das Erreichen mancher langfristiger Ziele, setzt jedoch die tägliche Umsetzung von Teilzielen, in die ein mittel- oder langfristiges Ziel aufgeteilt werden kann, voraus. Ein prägnantes Beispiel ist das Nichtrauchen. Nach Aussagen vieler Nichtraucher ist unser Gehirn in der Lage das drägende Gefühl sich in regelmäßigen Abständen eine Zigarette anzünden zu wollen, nach zwei Wochen Abstinenz zu verlernen. In diesem Fall lautet das mittelfristige Ziel, sich zwei Wochen lang keine Zigarette mehr anzuzünden. Was nach dem Ablauf dieser Zeit erfolgt, definiert unser Ziel nicht. Das Nichtrauchen fällt lediglich in die genannte Zeitspanne. Dieses Vorgehen ist mit der Hoffnung verknüpft nach dem Ende von zwei Wochen keine neuen Ziele bezüglich des regelmäßigen Zigarettenkonsums formulieren zu müssen, da wir davon ausgehen, dass unser Gehirn den Drang nach der Zigarette nach dieser Zeit verlernt und wir gewohnheitsmäßige Nichtraucher geworden sind. Die Aufrechtungerhaltung des Ziels Nichtrauchen wäre in diesem Fall obsolet. Um Nichtraucher zu werden, müssten wir - unserer Logik folgend - vierzehn Mal in Folge täglich abstinent von Nikotin sein. Mit anderen Worten: Nach der vierzehnfachen, durchgängigen Verwirklichung eines operativen Ziels, haben wir ein mittelfristiges Ziel erreicht. Die Zielerreichung äußert sich in einem Zustand, den wir zuvor als erstrebenswert, jedoch als schwer realisierbar angesehen haben. Der Grund für unsere Zweifel an der erfolgreichen Realisierung vor Beginn des Prozesses der Zielerreichung, ist augenscheinlich das fehlende zeitliche Fenster für die Verwirklichung einer Absicht oder der für uns nicht fassbare zeitliche Horizont, kurzum: eine fehlende Visualisierung des erforderlichen, kurzfristigen Verhaltens, um ein schwerer fassbares, mittelfristiges Ziel zu erreichen. Wir hatten ein Wunschbild eines Zustands in der Zukunft, aber wir konnten es uns nur schwer oder gar nicht vorstellen, wie lange wir die kurzfristigen Ziele erreichen mussten, um ein höheres Ziel zu erreichen. Diesen Mangel versuchen wir nun durch eine genaues Schema zu beheben, das unser Verhalten in den nächsten zwei Wochen, vierzehn Tagen oder 336 Stunden begleiten wird. Wir sollten uns vor Augen führen, dass ein Bruch des gewünschten Verhaltens (Rauchen) während dieser Zeit, also eine Abkehr von der Kontinuität der eigenen Verhaltensweise, automatisch zu einem Neubeginn und einen gleichzeitigen Zeitverlust der bis dahin abstinent gelebten Zeit führen (vermeidbarer Rückschlag oder -fall). Übung 1: (Schwierigkeit: leicht, da bereits sehr viele Menschen diesen Zustand verwirklicht haben) Verwirklichung des mittelfristigen Ziels Nichtrauchen durch vierzehnfache Verwirklichung des operativen Ziels einen Tag nicht zu rauchen. Ich habe gestern Abend meine letzte Zigarette geraucht. Heute, 12.05.2015, 16:27 Uhr cet habe ich bisher keinen Glimmstängel angefasst und hoffe heute nach der Rückkehr aus dem Fitnessstudio ein grünes Häkchen in die untere Tabelle machen zu können. In nunmehr verbleibenden 320 Stunden werde ich euch über das Ende der Übung informieren. In Kürze werde ich in meiner zweiten Übung versuchen (!) nachhaltige Ordnung in sämtliche meiner Unterlagen zu bekommen. Bis bald!

12.5.15 16:41, kommentieren